JF-Rechenschaftsbericht 2011 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Wolle Z.   
Montag, den 30. Januar 2012 um 17:28 Uhr



Rechenschaftsbericht 2011

 

Ein ereignisreiches Jahr ist vergangen und somit ist es wieder Zeit für einen kleinen Rückblick.

In 2011 zählte unsere Jugendfeuerwehr insgesamt 10 Kameradinnen und Kameraden im Alter zwischen 9 und 15 Jahren.
Von den anfangs 2 Mädchen zog eins im Sommer nach Strausberg und ist seitdem dort in der JF aktiv.
Auch einer der 8 Jungen, die unserer JF am Jahresbeginn angehörten, zog weg. Er tut seinen Dienst jetzt in der JF Wegendorf.
Für uns ist es wenigstens ein kleiner Trost, wenn man weiß, dass die beiden auch weiterhin einen Teil ihrer Freizeit der Feuerwehr widmen.
Wie unser Ortswehrführer bereits erwähnt hat, sind es 8 Kinder und Jugendliche, die jetzt darauf warten, die Einsatzabteilung tatkräftig zu unterstützen.

Nun sind wir aber wieder in der glücklichen Lage, einen der Jugendlichen in den Reihen der „Großen“ begrüßen zu können.
Matti, wir wünschen dir viel Spaß und hoffen, dass du von uns das nötige Rüstzeug für die Arbeit in der Einsatzabteilung bekommen hast und dass du dort weiter lernst und so motiviert bei der Sache bleibst, wie du es 6 Jahre lang bei uns warst.
Die Lücke, die deine Übernahme in den Reihen der Jugend hinterlässt, wird wiederum durch deinen jüngeren Bruder geschlossen.
Zumindest teilweise. ---- Aber er wächst ja noch.

Ursprünglich waren für 2011 25 Treffen geplant.
Daraus wurden im Handumdrehen aber ganze 33.
Und so wurden insgesamt rund 600 Stunden geleistet.
Das lag hauptsächlich daran, dass es den jungen Wilden gelungen ist,
ihre reichlich vorhandene Energie in geordnete Bahnen zu lenken.
Neben der alljährlichen Teilnahme am Amtspokal kamen wir den Wünschen unserer Jugend nach und meldeten uns zu den Bereichsmeisterschaften in Trebnitz an.
Das machte allerdings weitere Trainingseinheiten erforderlich.
Denn es stand nicht nur der Löschangriff auf dem Plan, sondern auch noch die Gruppenstafette und die 5x80m Hindernisbahn.
In beiden Disziplinen ist diese Mannschaft wohlgemerkt erstmalig gestartet.
Umso überraschender war für uns dann der 1. Platz bei der 5x80m Hindernisbahn.
Dieser trug wiederum maßgeblich dazu bei, dass wir auch in der Gesamtwertung der Bereichsmeisterschaften den 1. Platz erreichten.
Somit qualifizierten wir uns für den Kreisausscheid.
Besonders stolz machten uns hier der 3. Platz in der Gruppenstafette und der 2. Platz bei der 5x80m Hindernisbahn.
Angesichts der insgesamt 9 Mannschaften in unserer Altersklasse
eine beachtliche Leistung!
In der Gesamtwertung verpassten wir denkbar  knapp das Siegertreppchen.

Natürlich waren wir 2011 nicht nur zu Wettkämpfen unterwegs.
Sportliche Betätigungen erwarteten uns auch beim Bowling und im Kletterwald. Beides wurde auf Amtsebene geplant und mit allen JFs der Märkischen Schweiz durchgeführt.
Außerdem waren wir im Schwimmbad Strausberg und beim Jahresabschluss der Garzauer Jugend-Kameraden, die mit uns einen lebhaften Vormittag in der Sporthalle des Strausberger Gymnasiums verbrachten.
Auch die feuerwehr-technische Ausbildung kam nicht zu kurz.
So nahmen wir an der Ganztagsausbildung der Einsatzabteilung teil und fuhren unter anderem zum Feuerwehr-Technischen-Zentrum.
Ein spontaner Besuch bei der JF Strausberg erweiterte unseren Dienstplan um einen zusätzlichen Termin.
Hier konnten unsere jungen Kameraden die Erste-Hilfe-Ausbildung einmal aus einem anderen Blickwinkel erleben.
Nämlich aus dem der Patienten.

Hierzu wurden sie von unserem Kameraden Jean Marell mit Wunden und sogar Knochenbrüchen versehen.
Keine Angst!! Es kam natürlich niemand zu Schaden.
Auch wenn die sehr realistische Verletztendarstellung mit Schminke und künstlichem Blut für so manchen erschrockenen Blick sorgte.
Die medizinische Versorgung durch die Strausberger Jugendfeuerwehrleute war sehr gut.
Und nach diesem Erlebnis waren alle um eine Erfahrung reicher.

Zu den Höhepunkten des zurückliegenden Jahres zählte natürlich wieder das Amtsjugendfeuerwehrlager.
Dieses fand, ebenso wie in den vergangenen Jahren, zu Beginn der Sommerferien in Waldsieversdorf statt.

Auf dem Programm standen an den 4 Tagen unter anderem
Geschicklichkeitsspiele, Spiel & Spaß im Strandbad, eine Nachtwanderung sowie das Ablegen der Jugendflamme.
Hier war das Wissen unserer Jüngsten gefragt.
So mussten im Rahmen eines Orientierungslaufes verschiedene Aufgaben gelöst und Fragen beantwortet werden.
Als Belohnung winkte das Jugendflamme-Abzeichen.
2 unserer jungen Feuerwehrleute legten hier die Stufe I erfolgreich ab.
3 weitere von uns erhielten bereits die Jugendflamme in der Stufe II.
Da es sich um die nunmehr 3. Auflage des Jugendfeuerwehrlagers handelte, waren uns schon die meisten Teilnehmer bekannt. Und so konnten die Kontakte zu den anderen Jugendfeuerwehren des Amtes weiter vertieft werden.

Nicht unerwähnt lassen möchte ich die Unterstützung, die wir vom Förderverein unserer Feuerwehr erhielten. Denn ohne ihn wären viele
unserer Unternehmungen nicht möglich gewesen.
Er finanzierte unter anderem den Besuch im Schwimmbad, ermöglichte die Durchführung der alljährlichen Weihnachtsfeier, bei der auch in diesem Jahr wieder Plätzchen gebacken, dekoriert und vor allem gegessen wurden, er stellte die Preise für unser Feuerwehr-Quiz zur Verfügung, und er sicherte die Finanzierung des Jugendlagers.
Nicht zuletzt möchte ich erwähnen, dass auch Rehfelder Bürger
und Firmen unsere Jugendfeuerwehr unterstützen.
Beim Weihnachtsbaumverbrennen 2011 erhielten wir eine Geldspende, die der Anstoß zur Beschaffung von wetterfesten Überjacken war.
Die weitere Finanzierung sicherten sowohl die Eltern unserer Schützlinge als auch der Förderverein.
Hierfür ein großes Dankeschön an alle Beteiligten!!!

Zu guter Letzt möchte ich einige Kameraden nennen, ohne deren tatkräftige Unterstützung so einige unserer Aktionen nicht möglich gewesen wären.
Stets zur Stelle waren:
Dirk Dunger, Sebastian Neldner, Robert Kerber, Matthias Böttcher, Torsten Kosch, Marcel Röper, Jörn Buckow & Philipp Schuffenauer.
Dafür im Namen der Jugendfeuerwehr ganz herzlichen Dank!!

Mein spezieller Dank gilt meinem Stellvertreter Stefan Rothe,
mit dem ich mich bei der Ausbildung immer wieder sehr gut ergänze
und der dafür sorgt, dass gelegentliche Hürden mit einem Lächeln genommen werden.

Ich danke für die Aufmerksamkeit und wünsche allen einen schönen Abend!

Vielen Dank!!!

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 30. Januar 2012 um 17:42 Uhr